Norwegen Whale Watching :: Tour aufs Meer
15. Mai, 2007 von Moderator
Reisebranche nimmt sich Kritik zum Whale Watching zu Herzen
Whale Watching ist der neue Trend. Millionen Menschen stechen in See, um Wale und Delphine in Freiheit zu beobachten. Und jährlich werden es mehr. Doch fürs Whale Watching existiert bislang kein Qualitätslabel. Dank einem Pilotprojekt von OceanCare, Kontiki Saga, Glur Reisen und Scandinavian Airlines liegt nun erstmals eine einheitliche Bewertung ausgewählter Anbieter vor.
Die erste Bewertungsphase von vier Whale Watching Anbietern ist bereits abgeschlossen. Dabei wurden sechs Bewertungskategorien berücksichtigt: Unterhalt der Beobachtungsplattform, Kundenfreundlichkeit, Verhalten auf See gegenüber den Tieren, Umweltbildungsangebot, Forschungsaktivitäten und Umweltverhalten. “Drei der Anbieter führen sehr lehrreiche und spannende Touren durch, die das Beobachtungserlebnis unvergesslich machen”, stellt Silvia Frey von der Fachstelle Walforschung bei OceanCare fest. “Einige tragen mit Forschungsprojekten auch zur Erweiterung des Wissens über die Tiere bei.”
Außerdem waren alle Schiffe in einwandfreiem Zustand und trugen zu einem komfortablen Ausflug bei. Allerdings hielt sich keiner der Anbieter vollumfänglich an die lokalen Whale Watching-Richtlinien. Der ist aber ein wichtiger Aspekt. Es geht dabei um das Verhalten in der Nähe der Wale und Delphine. “Deren Störung sollte möglichst gering sein”, mahnt die Walforscherin: “Doch alle gingen näher als die vorgegebene Distanz an die Tiere heran, hielten sich länger bei ihnen auf als vorgegeben und verfolgten sie teilweise richtiggehend.” Zur Verbesserung dieser Situation wird nun die Zusammenarbeit mit den Anbietern gesucht.
Kaum ein Land mit Meeranstoss ohne Whale Watching-Angebote. Immer mehr Reisende nutzen die Chance, die Meeressäuger in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. In Europa sind nebst südlichen Destinationen vor allem Island und Norwegen sehr beliebt. Island gilt als eigentliches Whale Watching-Zentrum. Hier lag das rasante Wachstum der Branche noch über dem europäischen Durchschnitt der letzten Jahre. In Norwegen, wo noch immer Walfang betreiben wird, konnte sich die Branche nicht so entwickeln. Doch auch hier werden Touren angeboten.
Für die anderen Regionen gilt: ohne verantwortungsvolle Lenkung kann der touristische Ansturm auf See wild lebenden Walen und Delphinen zu viel werden. Reiseunternehmen, die Whale Watching anbieten haben oft nicht das optimale Wissen über verantwortungsvolles Whale Watching. Daher arbeitet OceanCare, die Schweizerische Organisation zum Schutz der Meeressäuger, nun mit Kontiki Saga, Glur Reisen und Scandinavian Airlines (SAS) zusammen.
“Als am Projekt beteiligte Reiseunternehmen legen wir fortan die lokalen Whale Watching-Guidelines den Reiseunterlagen bei”, sind sich Ivan Köhle von Kontiki Saga und Heidi Glur von Glur Reisen einig: “So können sich die Gäste bereits im Voraus über das zulässige Verhalten orientieren.”
OceanCare bietet zudem eine Online-Plattform an, wo Reisende positive und kritische Eindrücke von Touren mitteilen können (www.oceancare.org). Dies ermöglicht weitere Verbesserungen zum Wohl von Mensch und Tier. Das gemeinsame Projekt wird nun laufend ausgebaut. “Wir wollen gemeinsam mit den Anbietern die Walbeobachtung zum Wohl der sanften Riesen verbessern”, erklärt Nele Davignon von SAS: “Gleichzeitig sollen die Reisenden der beteiligten Unternehmen von einem nachhaltigen Angebot profitieren.” (Quelle: ots. 02.05.2007)
4 Kommentare zu “Norwegen Whale Watching :: Tour aufs Meer”
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Norwegen Wetter
Verfasst in Info , Klima am 4. Januar 2007
Wind und Wetter - der Einfluss des Golfstroms Norwegens Klima lässt sich grob in ein maritimes atlantisches und ein extremes kontinentales Klima unterscheiden. Vor allem im Winter zeigen sich dies Unterschiede besonders. Beispielsweise in Bergen, das ungefähr auf der Höhe von Oslo liegt, beträgt die Differenz zwischen den wärmsten und den kältesten Temperaturen ca 13,5° C, in Narvik 16,5°C, in Trondheim 17,8° C und in Tromsø, das [...]Auto Norwegen
Verfasst in Reisen am 13. April 2007
Die besondere Infrastruktur rückt auch die abgelegensten Winkel in erreichbare Nähe Da man in Norwegen eine Zentralisierungsbewegung hin zu den Städten befürchtete, wurde in den letzten Jahren eine Subventionspolitik betrieben um die Abwanderung zu stoppen. So kommt es, dass man heute jedes noch so kleine Dorf über eine hervorragende Infrastruktur erreichen kann. Sei es mit dem Zug, der sogar Käffer anfährt, die in Deutschland noch nich [...]



Also ich habe schon eine dieser Touren mitgemacht und muss sagen, es ist schon ein unvergessliches Erlebnis. Ich denke wenn man die Probleme mit den Richtlinien durch eine Art Lizenz in den Griff bekommt, ist das eine echte Alternative zu Zoos und Aquarien. Die Tiere können in Ihrer gewohnten Umgebung leben und die Neugier des Menschen wird auch gestillt. Grundsätzlich eine feine Sache.
Ich sehe Whale Watching eher kritisch. Ich bin der Meinung, dass es mit festgelegten Richtlinien nicht getan ist. Denn immer wieder werden Regeln gebrochen. Sollte sich diese Variante jedoch bewehren, schließe ich mich der Meinung an, dass es durchaus lehrreich und unvergesslich sein kann. An oberster Stelle sollten aber immer die Tiere und deren Schutz stehen.
Stellen Sie sich vor das sie ein Wal sind. An Ihnen fährt ein Boot/Schiff vorbei. Näher als es ihnen Lieb ist. Dann hält es auch noch die gleiche Geschwindigkeit. Viele unbekannte Lebewesen schauen Sie an und machen Fotos. Wie würde Ihnen das Gefallen? Richtig! Sie würden es gar nicht mögen.
Deshalb würde ich nie an einer solchen Tour teilnehmen. Auch wenn sie noch so schön sein sollte. Ich halte strikt dagegen. Denn man sollte den Lebensraum der Tiere respektieren.
Selbstverständlich wird jeder den Hintergrund für die Entscheidung einen Betrieb zu gründen der Whale Watching touren anbietet nachvollziehen können es ist lukrativ! Und so lange man sich nicht die Frage stellt ob es moralisch vertretbar ist damit sein Geld zu verdienen wird es auch kein argument dagegn geben.