Öffentlicher Nahverkehr spielt in Norwegen untergeordnete Rolle

“Die Verfügbarkeit des öffentlichen Verkehrs ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich, ebenso die wirtschaftliche Situation der Arbeitnehmer. Berufstätige müssen sich auf zuverlässige und kostengünstige Transportsysteme verlassen können, um sicher und pünktlich zur Arbeit zu gelangen”, sagt Leif Agnéus, Generaldirektor der Kelly Services AG.

“Die Schweiz steht mit ihrer hervorragend ausgebauten Infrastruktur im öffentlichen Verkehr und dem zuverlässigen Service sehr gut da. Für Berufstätige, die den Arbeitsplatz wechseln möchten und dafür längere Arbeitswege auf sich nehmen müssen, ist eine gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz ein entscheidender Faktor für die Wahl einer neuen Arbeitsstelle. Ein gut funktionierender öffentlicher Verkehr ist in Zeiten erhöhter Mobilität auch ein wichtiger Faktor für das Wirtschaftswachstum”, erklärt Agnéus. Für Gabriella Müller, Director Marketing und PR von Kelly Services ist das “europäisch einmalige” öffentliche Verkehrsnetz der Schweiz, wie sie pressetext gegenüber ausführt, “ein internationaler Standortvorteil erster Güte”.


 

Das belegt auch die Umfrage des internationalen Stellenvermittlers Kelly Services. In 28 Ländern steht die Schweiz in der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel zum Arbeitsplatz nach Grossbritannien an der Spitze Europas. 70 Prozent (GB: 72 Prozent) der Schweizer bevorzugen die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zum Arbeitsplatz. Die gute Verkehrsinfrastruktur und regelmässige Verbindungen sind das Hauptkriterium für die Schweizer täglich oder regelmässig den öffentlichen Verkehr zum Arbeitsplatz zu benutzen. Dabei geben etwas mehr Frauen (72 Prozent) als Männer (69 Prozent) dem öffentlichen Verkehr den Vorzug.

Europaweit steht die Schweiz nach Großbritannien (72 Prozent) an der Spitze, gefolgt von Spanien mit 69 Prozent. In Deutschland geben 66 Prozent dem öffentlichen Verkehr den Vorzug. Weniger zugetan sind Bus und Bahn Norwegen, Dänemark, Luxemburg und die Türkei. Weltweite Spitzenreiter bei der Nutzung sind Indonesien (93 Prozent) und Hongkong (88 Prozent); die wenigsten Nutzer verzeichnet das Autoland USA mit 34 Prozent.

Vor allem in den Skandinavischen Ländern, wie Norwegen, sind die Straßennetze besser ausgebaut, als die Infrastruktur des Nahverkehrs. Außerdem ist es in Norwegen nicht selten kalt und verschneit. Auch für Urlauber ist Norwegen eine Reiseziel, dass man besser mit dem Wohnmobil oder mit Auto und Zelt besucht, als auf den öffentliche Nahverkehr angewiesen zu sein. (Quelle: pte. 08.05.2007/13:10)

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1 Kommentar zu “Norwegen Verkehr :: Bus und Bahn”

  1. am 24. Mai 2007 um 12:33Lisa Moor

    Als Urlauber in Norwegen würde mir der schlecht ausgebaute Nahverkehr sicher nicht den Urlaub vermiesen, wäre ich in Norwegen zuhause würde das jedoch für mich ein Problem darstellen. Ich nutze beinahe täglich Bahn und Bus um zu meiner Arbeitsstelle zu kommen, mich in der Stadt mit Freunden zu treffen, etc. Dies ist für mich die weitaus günstigere und unabhängigere Variante. Ich bin froh dass ich in Deutschland über ein dermaßen gut ausgebautes Nahverkehrsnetz verfügen kann und möchte dies auch nicht missen.

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