Norwegen Fjorde

Über die Entstehung der Hauptattraktion Norwegens

Norwegens Küste ist umsäumt von abertausenden von Fjorden. Wasserfälle stürzen dort über steile Felsen in das Tal und garantieren ein unvergessliches Naturerlebnis.

Entstanden sind die „Fahrwasser“, wie die Fjorde übersetzt heißen, dort, wo während der Eiszeit die Gletscher von den Gebirgen herunter flossen und in das Meer gerieten, wo sie mit den Gezeiten kollidierten. Mit Hilfe der Schwerkraft drängten die Eismassen von den Gebirgen durch die v-förmigen Flusstäler herab, welche sie durch mitgeführtes Geröll und Gestein zu u-förmigen Trogtälern formten.

Mit dem Ende der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren wurde das Meer durch das übrige geschmolzene Eis aufgefüllt. Sein Wasserspiegel stieg an und es breitete sich bis in die Trogtäler aus. Die dort zu Meerarmen wurden. In Grönland geschieht dies übrigens noch heute.


 

In dieser unüberschaulichen Küstenformation Norwegens kann man viele verschiedene kleine und fünf große Fjordesystemen erkennen.:

Das Boknafjord, das sich durch seine immense Breite und seine vielen kleinen Inseln auszeichnet und in das einige weitere Fjordarme münden,
- der Sognefjord, der der tiefste(1.308 m) und längste (204 km) aller Fjorde Norwegens ist,
- der 179 km lange Hardangerfjord, dessen Arme bis an Europas größtes Hochplateau reichen,
- der Nordfjord von 106 Kilometern Länge,
- und der Storfjord, der südlich von Ålesund verläuft und dessen Seitenarm, der so genannte Geirangerfjord, einer der berühmtesten Fjorde Norwegens ist.

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