Norwegen Auto

Norwegens Straßen, bis ins hinterste Eck perfekt ausgebaut

Da man in Norwegen eine Zentralisierungsbewegung hin zu den Städten befürchtete, wurde in den letzten Jahren eine Subventionspolitik betrieben um die Abwanderung zu stoppen. So kommt es, dass man heute jedes noch so kleine Dorf über eine hervorragende Infrastruktur erreichen kann. Sei es mit dem Zug, der sogar Käffer anfährt, die in Deutschland noch nicht mit einer Bushaltestelle glänzen könnten oder eben mit dem Auto. Dies wiederum kommt den vielen Touristen zu Gute, die so auf Ihrer Campingtour nicht über Schlaglöcher holpern oder sich durch Engpässe quetschen müssen.

Im Zuge des Ausbaus des Straßennetzes wurden unter anderem viele Tunnel gebaut, die einem so manche Fahrt über Berge verkürzen. Die meisten sind von solch unglaublicher Länge, wie zum Beispiel der 11,4 Meter lange Gudvangentunnel, dass sie den Urlauber eine Ahnung der endlosen Weite dieses Königreichs vermitteln, ohne dass er es während der Durchfahrt sehen kann.

Auch die Brücken, die oftmals sogar eine der unzähligen norwegischen Inseln mit dem Festland oder einer weiteren Insel verbinden, kann man weder hinsichtlich ihrer Anzahl noch in ihrer Ausmaße in Relation mit solchen setzen, die wir aus unserer Heimat gewohnt sind. Im Gegenteil: In Norwegen scheint nicht nur die Landschaft extremer als bei uns zu sein, sondern auch alles andere.


 

Nun, bis auf die Größe der „Großstädte“. Aber auch wenn diese wiederum um einiges kleiner sind als die unseren, muss man auch dort und in deren Umgebung aufpassen, dass man nicht in Staus gerät. Auch wenn man nach Norwegen zum Urlaub Machen geht, darf man nicht vergessen, dass es auch dort, gerade zur Rush-Hour, zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen kann.

In Oslo versucht man Autofahrer, die unnötigerweise in die Stadt fahren wollen, durch eine überteuerte Maut aus der Stadt zu halten. Als Tourist sollte man sich auch überlegen, ob man nicht lieber entspannt mit dem öffentlichen Personennahverkehr in die Stadt hineinfahren möchte und das Auto außerhalb stehen lässt.

Teure Mauten werden in Norwegen generell gern für die Benutzung der großen Straßen verlangt, so dass es tatsächlich vorkommen kann, dass man sogar irgendwo im Niemandsland auf eine Mautstelle stößt.

Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • YahooMyWeb

1 Kommentar zu “Norwegen Auto”

  1. am 06. Mai 2007 um 08:54Dietmar Müller

    Ersichtlich wird an diesem Artikel, dass obwohl Norwegen perfekt ausgebaute Strassen besitz, d.h. eine hervorragende Infrastruktur, ist der Preis, den man dafür bezahlt (Maut) relativ hoch. Die Alternative zur Nutzung der öffentlichen Verkehrmittel schient plausibel, preiswert und umweltfreundlicher zu sein.
    Eine interessante Darstellung der Norweger-Strassenverhältnisse.

Kommentar schreiben

Bevor Sie den Kommentar abschicken, geben Sie bitte den eingeblendeten Sicherheitscode ein. Ist der Code Ihnen zu unleserlich, klicken Sie auf
das Bild und Sie bekommen einen neuen Sicherheitscode:

 



Ihr Kommentar wird manuell geprüft und ggf. veröffentlicht



Norwegen Wirtschaft :: Glücksspiel Regelungen


EFTA-Gerichtshofs setzt enge Grenzen für Monopol auf Spielautomaten Am 14. März 2007 hat der Gerichtshof der EFTA seine Entscheidung im Fall des Vertragsverletzungsverfahrens gegen Norwegen bekannt gegeben. Dieser hatte zu entscheiden, ob die nationalen norwegischen Regelungen, mit denen ein Monopol für Spielautomaten eingeführt werden sollte, mit den Binnenmarkt-Vorschriften der EFTA konform gehen. Die EFTA-Überwachungsbehörde hatte ei [...]

Bergen Norwegen


Bergen, Metropole des Fjordlandes und kulturelle Hauptstadt Norwegens Trotz dass es in Bergen ständig regnet und sich pro Jahr knapp 2m Wasser pro Quadratmeter auf die 225.000 Einwohner ergießen, gehört Bergen zu den schönsten Städten des Königreiches. Fährt man mit der Standseilbahn auf den Floyen in 320m Höhe und sollte es nicht regnen, wird man mit der besten Aussicht auf diese tolle Stadt belohnt: die Halbinsel Nordnes, die Bu [...]