Arbeiten in Norwegen
2. März, 2007 von Moderator
Der Arbeitslosigkeit in die Stille des Nordens entfliehen
Die deutschen Urlauber bilden zur Zeit etwa ein Viertel des ausländischen Tourismus in Norwegen und so manch einer kommt dabei auf die Idee für immer in das Königreich überzusiedeln. Die meisten dürfte wohl die niedrige Arbeitslosenquote von 2,7 % und die hohe Lebensqualität in dem Land, das flächenmäßig kaum größer ist als Deutschland, zum Träumen verleitet haben.
Besonders deutsche Arbeitnehmer und Arbeitslose, die aus dem Bereich der medizinischen Versorgung und des Handwerks kommen, sehen in einem Neuanfang in Norwegen eine Chance für eine bessere Zukunft, da dort gerade solche Arbeitskräfte gesucht werden und die Bezahlung im Vergleich zu Deutschland und dem Arbeitsaufwand hier eindeutig besser ist.
Daher verwundert es nicht, dass laut der Statistik des Statistischen Bundesamtes der Bundesrepublik Deutschland Norwegen im Jahr 2005 auf Platz 4 der Wunschländer für eine Auswanderung stand. Die meisten dürfte wohl die niedrige Arbeitslosenquote von 2,7 % und die gute Lebensqualität des Königreichs zum Träumen verleitet haben.
Man sollte jedoch beachten, dass die Arbeitslosenquote bei Einwanderern bei 6,2 Prozent liegt. Also deutlich höher als im Landedurchschnitt, was natürlich daran liegen kann, dass man auch als ausländischer Arbeiter nur angestellt wird, wenn man die entsprechenden Qualifikationen, wie beispielsweise die Sprache, vorweisen kann. In gerade diesem Punkt jedoch haben die Einheimischen natürlich einen Vorteil dem Fremden gegenüber, so dass dieser nur ausgewählt wird, wenn alle seine anderen Kenntnisse überragend sind. Auf die Beherrschung der Sprache Norwegisch wird nämlich stärker Wert gelegt als man hierzulande annimmt.
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